Vorstellung des Osteoporoseregisters

 

Link: www.osteodb-services.de

 

Der Grundstein für ein nationales Osteoporoseregister wurde am 30.11.2008 im DVO-Arbeitskreis der osteologischen Landesverbände Deutschlands gelegt. Auf dem DVO-Osteologiekongress 2010 in Berlin wurde die elektronische Datenbank des DVO-Osteoporoseregisters vorgestellt und der offizielle Startschuss für die Implementierung gegeben.

Das Register richtet sich in erster Linie an den „Osteologen DVO“. Es ist Dokumentationsgrundlage und leitliniengerechter Handlungspfad für die Diagnostik und Therapie der Osteoporose.

Die Einrichtung eines Osteoporose-Registers auf der Basis einer verbindlich standardisierten Dokumentation ermöglicht eine aktuelle, datenbasierte Erfassung von Frakturen als wichtigste Komplikation der Osteoporose sowie der Ursachen der Frakturentstehung.

Es ist dabei besonders hervorzuheben, dass mit der Datenbasis des Registers wertvolle Aussagen zur tatsächlichen Wirksamkeit evidenzbasierter Therapie in der praktischen Anwendung möglich werden.

Die Möglichkeit, auf der Grundlage des Registers diese und weitere spezielle Themen der Versorgungsforschung im Bereich der Osteoporose zu bearbeiten, stellt den eigentlichen Wert des Instrumentes Register dar.

 

Der Zugangsweg (die Datenübertragung) erfolgt verschlüsselt und genügt den derzeit gültigen Datenschutzbestimmungen Deutschlands.

Zugangsschlüssel für die Nutzer stellt die lebenslange Arztnummer dar, womit eine eindeutige Zuordnung möglich ist.

Die Patientendaten werden im System pseudonymisiert.

Die Dateneingabe in der Dokumentation erfolgt größtenteils über ja/nein-Felder bzw. über die Auswahl mittels eines Drop-Down-Menüs. Es existieren nur wenige Felder für eine Freitexteingabe.

Die Datenstruktur richtet sich streng nach der DVO-Leitlinie und ist somit eine gewisse Garantie für eine leitliniengerechte Behandlungsweise.

 

Die Registerdokumentation führt zu einer Steigerung der Patienten- und Angehörigenzufriedenheit, indem optimierte, transparente und klar definierte Behandlungsprozesse erreicht werden.

Ebenso wird die Mitarbeiterzufriedenheit durch eine transparente Aufgabenverteilung und die klare Festlegung von Verantwortlichkeiten im Rahmen des Versorgungspfades gesteigert.

Durch die Optimierung des Behandlungsprozesses und einer damit einhergehenden Reduktion der Konsultationsdauer wird zusätzlich eine Verringerung der Behandlungskosten erreicht, da unnötige Tests, Therapien und Doppeluntersuchungen vermieden werden.